Profi Agyemang Diawusie SSV Jahn verstirbt an Herzversagen

Profi Agyemang Diawusie SSV Jahn verstirbt an Herzversagen mit nur 25 Jahren. Der plötzliche Tod sorgt bei Dynamo Dresden für tiefe Trauer

Profi Agyemang Diawusie SSV Jahn verstirbt an Herzversagen mit nur 25 Jahren. Der plötzliche Tod sorgt bei Dynamo Dresden für tiefe Trauer

Der erst 25 Jahre alte Fußballprofi Agyemang Diawusie ist gestorben. Jahn Regensburg teilte am Donnerstag mit, dass Diawusie an einem plötzlichen Herztod, mutmaßlich ausgelöst durch einen viralen Infekt mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung, gestorben sei.

Diawusie spielte seit dem Sommer wieder bei dem Verein, in dessen Jugendabteilung er auch ausgebildet worden war. Als Profi spielte er zudem bei RB Leipzig, dem SV Wehen Wiesbaden, dem FC Ingolstadt, für Dynamo Dresden, die SpVgg Bayreuth und für eine Saison beim SV Ried in Österreich. In der 3. Liga kam er in dieser Saison auf zwölf Einsätze, beim Spitzenspiel gegen Dresden am Sonntag stand er nicht im Kader.

In seinem letzten Spiel am 4. November bei 1860 München (0:1) wurde er nach 40 Minuten ausgewechselt, soll nach einem Infekt über Erschöpfungssymptome geklagt haben.Den Sieg der Regensburger in Dresden verfolgte er offenbar noch vorm TV. Wenige Stunden später hörte dann sein Herz für immer auf zu schlagen

Der plötzliche Tod von Agyemang Diawusie im Alter von nur 25 Jahren sorgt auch bei Dynamo Dresden für Trauer und Entsetzen. Der Offensivmann kickte zwei Jahre lang für die SGD, machte 44 Spiele. „Es war ein riesiger Schock, als ich davon gehört habe“, erzählt Ex-Keeper Patrick Wiegers (33), der 2021 mit Diawusie in die 2. Liga aufgestiegen war.

“Ich bin brutal geschockt. Agy war für mich nicht nur ein Teamkollege, sondern ein guter Freund. Wir blieben immer in Kontakt“, erzählt der Verteidiger. „Wir waren quasi sogar Nachbarn, weil wir im selben Haus wohnten. Er war ein unfassbar feiner Kerl, immer am Lachen. Selbst wenn man ihn ärgerte, war er nie sauer.“

Knipping weiter: „Man konnte ihm seine Lebensfreude nie nehmen. Ein einzigartiger und herzensguter Mensch, der uns bereichert hat, fehlt nun. Es tut wirklich weh.”

Auch der damalige Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (29), der jetzt beim MSV Duisburg kickt, ist fassungslos: „Ich kann es immer noch nicht glauben. Immer, wenn jemand etwas dazu postet, habe ich ein schlimmes Gefühl im Magen. Agy war ein toller Mensch. Unbegreiflich, dass sowas passiert.“

 

By Tom Rebbalter

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